Gesetz zum Schutz vor Radon

Wer in Gesetzen und Verordnungen eine klare Regulierung in Bezug auf einen Sachverhalt erwartet, findet sich häufig ziemlich illusionsbefreit. Dass wirtschaftliche Interessenslagen einen maßgeblichen Einfluss auf die Legislative ausüben, ist mittlerweile gesellschaftlich tolerierte Erkenntnis. Dass diese im Ergebnis häufig den vordringlichen Anspruch auf den Schutz der Bevölkerung negieren, ebenso. Die Vermeidung von klaren Festlegungen im Regularium, mit dem Verweis auf künftige Aktionen und behördliche Anordnungen für nahezu beliebiges Handeln, ist zumindest bemerkenswert.

Man kann wiederholt zur Erkenntnis gelangen, dass dem, häufig in anderem Zusammenhang geäußerten Wunsch nach Begrenzung des staatlichen Regulierungseifers, interessanterweise dann entsprochen wird, wenn das Vorsorgeprinzip berührt wird. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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